Die Klimaanlage in den südlichen Stadthausbüros (Altbau) ist seit Sommer 2022 in Betrieb und hat sich bewährt. Noch keine Kühlmöglichkeit haben die Angestellten im Erweiterungsbau, im Zwischenbau und auf der Nordseite des Altbaus. Auch bei diesen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Bedürfnis gross, werden doch in den ungekühlten Büros Temperaturen bis knapp 30 Grad gemessen, was die Leistungsfähigkeit stark einschränkt. Vom eingemieteten Rettungsdienst sind ebenfalls Mitteilungen eingegangen, wonach es in den Räumlichkeiten im Sommer unangenehm sei. Das Personal des Rettungsdienstes lebt dort in einer Art «Wohngemeinschaft» zusammen, wobei in den Räumen gearbeitet, gekocht, gegessen und geschlafen wird.
Kühlen mit Strom von der PV-Anlage
Ganz ohne bauliche Eingriffe kann die Klimaanlage nicht realisiert werden. Vor allem die notwendigen Kanäle und der Kompressor im Freien werden optisch in Erscheinung treten. Da die Aussenanlage unten beim Kelleraussenabgang platziert werden soll, ist diese für das Publikum jedoch kaum sichtbar. Die Klimaanlage wird in Zukunft dann in Betrieb sein und Strom verbrauchen, wenn die bestehende Photovoltaikanlage am meisten Strom produziert. Somit kann die Stromüberproduktion zu einem grossen Teil selbst genutzt werden.
Stadtrat hat Aufträge vergeben
Dem Projekt für den Einbau einer Klimaanlage im Stadthaus (Nordseite Altbau, Zwischenbau, Erweiterungsbau und Räumlichkeiten des Rettungsdienstes) hat der Stadtrat vergangene Woche zugestimmt. Der Auftrag für die Installation der Kühlanlage wird der Firma Zengaffinen AG zur Offertsumme von knapp 190'000 Franken vergeben. Der Auftrag für die Elektroinstallationen wird für rund 43'500 Franken der Firma Ellenbroek/Hugentobler vergeben. Im Budget 2025 ist ein Kredit von 290‘000 Franken enthalten. Gemäss den eingeholten Offerten und der Kostenschätzung, inkl. einer Reserveposition von 10'000 Franken, kann diese Summe eingehalten werden.